Neue Anforderungen an den Schutz von Know-how

28.08.2019 |

Die EU-Richtlinie über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsgeheimnisse und das auf dieser Richtlinie basierende deutsche Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen haben zu neuen und europaweit einheitlichen Standards für den Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen geführt.

Die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen führen einerseits zu einer Verbesserung des Schutzes und zu einem Zugewinn an Rechtssicherheit und Rechtsklarheit. Andererseits verschärfen die neuen Regelungen die Anforderungen an den Schutz im Vergleich zu der seit Jahrzehnten bestehenden Gesetzeslage in Deutschland und machen ein Know-how Management notwendig. Die bisherigen Patentstrategien zum Schutz technischer Erfindungen müssen angepasst und zu einer ganzheitlichen Schutzrechtsstrategie weiterentwickelt werden.

Angesichts der geänderten Standards müssen Unternehmen Gefahrenpotentiale identifizieren und die notwendigen Vorkehrungen treffen. Wichtige Gesichtspunkte sind:

- Identifizierung und Klassifizierung des strategisch wichtigen Know-hows

- Risikoanalyse im Unternehmen in Bezug auf Organisa-tion / IT / Verträge

- Neue Standards für den Knowhow-Schutz

- Implementierung angemessener tatsächlicher und or-ganisatorischer Schutzmaßnahmen

- Anpassung der Geheimhaltungsregelungen in Arbeitsverträgen, Kooperations- und Lieferverträgen und in Allgemeinen Geschäftsbedingungen

- Anpassung der IP-Strategie und Einbindung in die Schutzmaßnahmen für das Know-how

Wir haben zu diesem Thema gemeinsam mit der Patentanwaltskanzlei Gille Hrabal einen Inhouse-Workshop für Unternehmen entwickelt.

Nähere Informationen finden Sie in dem hier zum Download verfügbaren PDF.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Dr. Michael Heinrich

 



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